Vorreiter FarmVille sorgt mit aktuell mehr als 78 Millionen aktiven Usern im Monat für Neid bei vielen der Großanbieter wie z.B. Electronic Arts (EA) – einem der größten Gamepublisher der Welt. Die treibende Kraft dahinter ist der Social-Games-Anbieter Zynga.
Die simple Spielidee – Viel kostenloser Content mit der Option auf kostenpflichtige Updates – wird bestens angenommen und genutzt. Ein System nach welchem nun auch die alteingesessenen Hersteller handeln wollen.
Um den Anschluss nicht zu verlieren hat Electronic Arts bereits im November den größten Rivalen von Zynga (Playfish) übernommen und plant ebenfalls umgehend in den Markt der kostenlosen Social-Games einzusteigen.
Neben EA gibt noch ein weiterer Publisher (THQ) Gas und möchte noch in diesem Jahr mindestens 3 Social-Games auf Facebook vermarkten um den Anschluss nicht zu verlieren.
Das Prinzip funktioniert – sieht man sich alleine Zyngas Wachstum an :
Mitarbeiterzahl seit Jänner 2009 vervierfacht und auch der Wert von Zynga beläuft sich bereits auf ein Drittel von Blizzard (z.B. bekannt für World of Warcraft) bzw. zwei Drittel des Wertes von Electronic Arts.
Nutzer der kostenlosen Social Games dürfen sich also freuen, denn die Vielfalt und Möglichkeiten der Games werden wohl in den nächsten Monaten nochmals einen ordentlichen Aufschwung erleben wenn viele Hersteller hier um die Gunst der User kämpfen.
Philipp Heinz
Hi-Tech Personal Computer
Schlagworte: blizzard, electronic arts, facebook, social, zynga

